Die Bürgerinitiative “Rettet den See” trifft sich einmal im Monat im Forsthaus Templin zwischen Caputh und Potsdam. Das nächste Treffen findet nach Absprache statt. Der genaue Termin wird noch per Rundmail bekanntgegeben.
… UND DAS IST NEU:
Infos von der BI Golm zum Golmer Luch: Golmer Luch Wanderführer
Pnn
*Neuer Kreisverkehr an der B 273*
*Abschnitt zwischen Friedrichspark und Satzkorn wird saniert / Flüsterasphalt für Potsdamer Straße (31.03.10)*
Satzkorn/Fahrland - Eine marode Brücke sorgt für monatelange Bauarbeiten an der Bundesstraße 273: Der Abschnitt zwischen der Ausfahrt Friedrichspark und dem Schwarzen Weg wird ab sofort bis Ende September 2011 grundlegend saniert, außerdem ein Radweg angelegt und die alte Stahlverbundbrücke über die Eisenbahntrasse durch eine neue erstetzt. Die Kreuzung B 273/Schwarzer Weg bekommt zudem einen Kreisel. Obwohl die B 273 zweispurig bleibt, könne der Ausbau bei Bedarf in späteren Jahren auch vierspurig erfolgen, sagte Roland Beeg vom verantwortlichen Landesbetrieb für Straßenwesen gestern auf PNN-Anfrage. Auch der neue Kreisverkehr sei mit einem Durchmesser von 36 Metern bereits für zwei Spuren ausgelegt. Insgesamt umfasst der Streckenabschnitt 1,1 Kilometer, finanziert wird die inklusive Brückenneubau rund 2,7 Millionen Euro teure Sanierung aus dem Konjunkturpaket II des Bundes. Die Möglichkeit zum späteren vierspurigen Ausbau sei jedoch Indiz, dass hier langfristig die umstrittene „Havelspange“ über den Templiner See vorbereitet werde, sagte Beeg. Dieses Projekt sei nach den massiven Bürgerprotesten „ad acta“ gelegt. In einem zweiten Bauabschnitt soll die B 273 ab dem neuen Kreisel bis zur Abfahrt nach Fahrland saniert werden, die ebenfalls einen Kreisverkehr erhält. Auch hier bleibe die Fahrbahn aber zweispurig, erklärte Beeg. Auch an anderer Stelle der B 273 wird demnächst gebuddelt. Im Sommer will die Stadtverwaltung den Anwohnerforderungen nachkommen und die Potsdamer Straße in Bornim zwischen Schulplatz und Amundsenstraße mit sogenanntem Flüsterasphalt zur Lärmminderung versehen. Ende Juni wolle zunächst die EWP im Randbereich neue Leitungen verlegen, sagte Axel Schrandt vom Bereich Verkehrsanlagen den PNN. Der Flüsterasphalt komme dann im September. pee
MAZ
*VERKEHR: Sicherer nach Potsdam-Nord*
*Ausbau der Bundesstraße 273 mit 2,8 Millionen Euro aus Konjunkturmitteln wird fortgesetzt*
*POTSDAM / MARQUARDT -* Die Arbeiten zum Ausbau der Bundesstraße 273 auf dem Teilstück zwischen der Überquerung der Bahnstrecke bei Marquardt und dem Abzweig nach Satzkorn haben begonnen. Eine Fortführung stadteinwärts bis zum Abzweig nach Fahrland ist in einem weiteren Bauabschnitt vorgesehen. Da zugleich ein Radweg errichtet wird, ist eine Entspannung der Verkehrslage auf dieser dicht befahrenen Ein- und Ausfahrroute und Autobahnanbindung im Potsdamer Norden in Sicht. Zum ersten Bauabschnitt gehört eine neue Stahlverbundbrücke über die Bahnstrecke. Zwischen der neuen und der später abzureißenden alten Brücke verbleibt eine unter Naturschutz stehende Eiche. Für die verschwenkte Trassenführung samt Radweg wurden Teile von Obstplantagen gerodet. Vor dem Abzweig nach Satzkorn kehrt die Straße auf den alten Verlauf zurück. Der Abzweig selbst wird durch einen einspurigen Kreisverkehr ersetzt. Ein weiterer Kreisverkehr wird im zweiten Bauabschnitt an der L92 aus Fahrland folgen und auch hier das Ein- und Abbiegen erleichtern. Die baulichen Standards für eine später mögliche zweispurige Nutzung der Kreisverkehre seien aber erfüllt, sagte Roland Beeg aus der Potsdamer Niederlassung des Landesbetriebes Straßenwesen. Der aktuelle Abschnitt soll bis zum September 2011 fertiggestellt werden – überwiegend bei fließendem Verkehr auf der bisherigen Straße. Investiert werden 2,8 Millionen Euro aus Konjunkturpaketmitteln. „Wir sind froh, dass der Verkehr während der Bauzeit nicht durch unser Dorf rollt“, betont Marquartdts Ortsvorsteher Wolfgang Grittner. Die Potsdamer Polizei ordnet diesen Abschnitt der B273 als „mittleren Unfallschwerpunkt“ ein. Unfälle mit Radfahrern habe es in den letzten Jahren nicht gegeben, obwohl diese auf der Bundesstraße mitfahren müssen. Der Radweg endet aus Potsdam kommend vor der Brücke über den Sacrow-Paretzer-Kanal und beginnt neu nach dem Abzweig zum Gewerbegebiet Friedrichspark. Nun soll er von der Autobahn her kommend rechts der Straße fortgeführt werden. Spätestens am künftigen Fahrländer Kreisel erfolgt der Wechsel auf die andere Straßenseite. Von dort an soll der Radweg östlich der Straße weiter in Richtung Potsdam verlaufen. Einziges Hindernis bleibt die Brücke über den Sacrow-Paretzer-Kanal. Jedoch wurde am 10. März das Planfeststellungsverfahren für einen Ersatzneubau eröffnet. Heute erfolgt die Mitteilung im Potsdamer Amtsblatt. Die neue zweispurige Brücke wird einen Geh- und Radweg erhalten, erklärte Baudirektor Rolf Dietrich vom Wasserstraßenneubauamt in Berlin. Der anvisierte Baubeginn ist hier 2011/12. Für die Bauzeit wird eine Behelfsbrücke errichtet. (Von Karl Hildebrandt)
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